Am 30. Mai startete unsere Flotte aus drei Vereins- und drei Eignermaschinen in Celle-Arloh. Nach einem Tankstopp in Chemnitz-Jahnsdorf (EDCJ) ging es nach Karlsbad (LKKV).

Neben einer Führung durch das Becherovka-Museum genossen wir böhmische Spezialitäten in einem Kellergewölbe und erkundeten die Altstadt entlang der Tepla.

Am Folgetag flogen wir nach Ungarn weiter. Nach einer beeindruckenden Überquerung des Balatons landeten wir in Siofok-Kiliti (LHSK). Wetterbedingt blieben wir zwei Tage, besuchten eine Therme und nutzten die Zeit für gemeinsame Abende in entspannter Atmosphäre.
Ein Highlight am Balaton
Ein besonderer Höhepunkt war der gemeinsame Abend auf dem Weingut und Restaurant Petranyi Pince. In traumhafter Lage mit Blick auf den Balaton, hervorragenden Weinen, sehr gutem Essen und einer außergewöhnlich stimmigen Atmosphäre entwickelte sich ein Abend, der für die gesamte Gruppe zu einem geselligen Höhepunkt der Reise wurde. Die Kombination aus Location, Kulinarik und Stimmung hat diesen Zwischenstopp deutlich aufgewertet und bleibt vielen sicher besonders in Erinnerung.



Flexible Routenwahl am Rande der Alpen
Für den Weiterflug teilte sich die Flotte auf: Drei Maschinen planten direkt den Flug nach Krems (LOAG), während die anderen drei einen Zwischenstopp in Portoroz (LJPZ) anvisierten. Auf dem Weg nach Südwesten zeigte sich im slowenischen Luftraum jedoch schnell, dass die VFR-Routen in den Tälern südlich des Bachergebirges wegen tiefer Wolkenbasen nicht sicher fliegbar waren. Die Portoroz-Crews entschieden um, drehten auf Höhe Maribor nach Norden ab und nahmen ebenfalls Kurs auf Österreich.

Nach einer schönen Alpenüberquerung vorbei an Graz trafen sich alle wohlbehalten in Krems wieder. Die labile Wetterlage dort nutzten wir für eine Bahnfahrt ins malerische Dürnstein.
Timing-Sieg gegen das Unwetter
Wegen der schlechten Vorhersage traten wir am Donnerstag, den 4. Juni, vorzeitig den Rückflug durch Tschechien an. Es wurde ein echtes Timing-Meisterstück: Nur 30 Minuten vor einer Regenfront erreichten alle sechs Flugzeuge sicher Celle-Arloh und rollten trocken in die Hangars.
Fazit: Ein anspruchsvoller, aber lehrreicher Trip: Durch den starken fliegerischen Austausch und den Zusammenhalt in der Crew hat hier jeder Einzelne noch etwas dazugelernt.
